Gott sucht Dich!

Kann ich der Bibel vertrauen?

Ja, man kann ohne Überheblichkeit sagen, dass es kein Buch der Welt gibt, dessen Zuverlässigkeit vergleichbar wäre mit der Bibel.

Die sorgfältige Abschrift des Alten Testaments garantiert die Authentizität

Die Ehrfurcht vor dem heiligen Text des Wortes Gottes im Alten Testament führte bei den Juden dazu, dass beim korrekten Kopieren eine Vielzahl von Regeln zu beachten war.

So wurden z. B. einzelne Buchstaben, das Vorkommen bestimmter Wörter usw. gezählt und immer wieder überprüft. Wenn dann von demjenigen, der die Abschrift kontrollierte, ein einziger Fehler entdeckt wurde, durfte die ganze Rolle nicht mehr benutzt werden. Dadurch wurde der Wortlaut des Alten Testaments, dessen älteste Teile vor nahezu 3.500 Jahren entstanden, bis in unsere Zeit getreu überliefert und bewahrt.

Und: Die über 3.000 bekannten alten Handschriften der hebräischen Bibel (und der alten Übersetzungen in andere Sprachen) stimmen in bewunderungswürdiger Weise überein! Buchrollen, deren Entstehungszeit teilweise über 1.000 Jahre auseinander liegen, weisen Abweichungen von nahezu 0 % auf. Wenn Unterschiede existieren, so handelt es praktisch ausschließlich um orthografische Abweichungen (die Rechtschreibung betreffend).

Das bestätigt auf eindrucksvolle Weise die Genauigkeit bei den Abschriften des Alten Testaments durch die Juden.

Die Vielzahl von NT-Handschriften ist erstaunlich übereinstimmend

qumranVom Neuen Testament sind heute ca. 5.300 Handschriften und Bruchstücke davon in griechischer Sprache, das heißt in der Sprache der nicht erhaltenen Originalurkunden vorhanden, andere sind Übersetzungen ins Syrische, Koptische, Lateinische (z. B. die Vulgata), wozu auch die gotische Übersetzung des Bischofs Wulfila aus dem 4. Jahrhundert gehört.

Der Wunsch vieler Christen, möglichst viele Bücher des Neuen Testaments zu besitzen, und die schnelle Verbreitung des christlichen Glaubens in Asien und Europa hatte zur Folge, dass eine Vielzahl von Abschriften und Übersetzungen entstand. Dadurch wurde auch der Text des Neuen Testaments sicher überliefert. Die Vielfalt der neutestamentlichen Handschriften, die nicht alle von gleich guter Qualität sind, und die dadurch gegebenen Vergleichsmöglichkeiten führten durch intensive Erforschung zu einer praktisch hundertprozentigen Erstellung und Bestätigung des Urtextes.

Und: Keine einzige Textvariante stellte die Wahrheit der Botschaft Gottes im Neuen Testament in Zweifel.

Gott hat über sein Wort gewacht!

Wenn man bedenkt, dass bei den Christenverfolgungen der römischen Kaiser, in deren Herrschaftsgebiet sich das Christentum ja zunächst ausbreitete, immer wieder die Bibeln vernichtet werden sollten – was in einigen Ländern bis heute vorkommt –, versteht man, welch ein Wunder es ist, dass die Bibel alle diese Angriffe überstanden hat.

Bis heute ist die Bibel das meistgehasste und –bekämpfte Buch. In manchen Ländern wie Nordkorea und Saudi-Arabien steht auch heute noch auf den Besitz einer Bibel die Todesstrafe. Dennoch ist sie das bei weitem am besten erhaltene, das am meisten übersetzte, das am meisten gedruckte, das meist verbreitete sowie das meist gelesene Buch überhaupt.

Denn, Jesus Christus hat gesagt: „Meine Worte werden nicht vergehen“ (Mt 24,35).

Ein vergleichendes Beispiel am Rande: Von dem ca. 50. v. Chr. geschriebenen bekannten Werk „Der Gallische Krieg“ des römischen Feldherrn und Diktators Cäsar existieren heute etwa 10 Handschriften aus dem 9.-10. Jahrhundert n. Chr. Davon sind nur zwei oder drei von guter Qualität. Trotzdem würde kaum jemand die Echtheit dieses Buches anzweifeln, wie es im Blick auf die Bibel so oft geschieht.

Die Bibel ist eines der ältesten Bücher der Welt (Entstehungszeit: ca. 1.500 v. Chr. bis ca. 100 n. Chr.). Und obwohl es das am meisten verbreitete und das meist gelesene Buch der Welt ist, geben 80 % der 18-25-jährigen in Deutschland an, bislang nicht in der Bibel gelesen zu haben.

Es wäre schön, wenn Sie nicht zu dieser Gruppe gehörten, sondern mit Energie und motiviert täglich in diesem Schatz Gottes lesen!

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